bundesweit gültige Tickes für Ballonfahrten
Hülle

Die Ballonhülle ist der tragende Teil des Ballons.

Sie dient zum Umfassen der erwärmten Luft, Ihr Volumen wird in Deutschland in Kubikmetern angegeben. Die meisten Ballone haben zur Zeit Größen um die 3000 qbm für 4 Personen.

Das Hüllenmaterial besteht aus dünnem reißfestem Nylon, damit es luftundurchlässig ist, wird es mit Polyurethan beschichtet.

Zum tragenden Gerippe der Hülle dienen Lastbänder mit einer hohen Reißfestigkeit. Sie werden vertikal und horizontal angeordnet. Horizontale Bänder (Rißstopper), verhindern ein evtl. Durchreissen des Stoffes über das Band hinaus.
Im Top der Hülle befindet sich ein kreisrundes Öffnungsventil, der sogenannte Parachute. Er dient zur Entleerung nach der Landung, kann aber auch während des Fahrbetriebs als Manöverierventil benutz werden, da er durch Innendruck wieder schließt.

Zum Öffnen des Parachutes wird eine rote Leine über zwei Lenkrollen geführt. Diese wird vom Ballonkorb aus bedient.  Über dem Parachute befindet sich der Topring (Kronring). Dieser ist aus geschmiedetem Metall, an ihm sind alle vertikalen Lastbänder, je nach Ballongröße 16 oder 24 Stück angebracht.
 

Um der Hülle eine Drehung um ihre eigene Achse zun geben. können zwei Ventilöffnungen in der Höhe des Äquators, dieser befindet sich oberhalb der Hüllenmitte angeordnet werden. Durch die Betätigung von Leinen wird die Hülle zum drehen gebracht, sodaß der Pilot bei der Landung nicht die Position zu wechseln braucht.

Neben der klassischen Form (links) gibt es Heißluftballone auch in den unterschiedlichsten Sonderformen, wie auf dem rechten Bild zu sehen ist (Pinguin von Uli Stein). Diese sind z.T. sehr originell und sehr werbewirksam. Der Belgier Bart Geeraerts zeigt auf seiner Website http://www.specialshapes.nu eine umfangreiche Sammlung dieser Sonderformen. Ein Besuch dort lohnt sich !

(Fotos : SCHROEDER fire balloons, Schemazeichnung : Lindstrand)

 

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