bundesweit gültige Tickes für Ballonfahrten
Elektronik

Zur sicheren Durchführung von Ballonfahrten ist mindestens ein Funkgerät, ein Höhenmesser mit einer integrierten Steig - Sinkanzeige   (Variometer) und ein Hüllentemperaturmesser vorgeschrieben. Viele Piloten wollen inzwischen auch nicht auf ein GPS-Gerät verzichten, mit dem man schnell und sicher seine Fahrtrichtung und -Geschwindigkeit angezeigt bekommt.

Die meisten Funkgeräte verfügen über 760 Kanäle im 25 Kilohertz - Raster. Sie liegen alle im Flugfunk-Frequenzbereich von 118,000 - 136,975 Megahertz. Die Freqenzen können an den Frequenzwahlschaltern in 1 MHz oder in 25 khz- Schritten ,  nach oben oder nach unter geschaltet werden. Alle Funkgeräte bedürfen einer Genehmigung durch die Postbehörden und müssen periodisch geprüft werden.

Eine besondere Anzeige vermittelt dem Piloten das Sinken oder Steigen des Ballons (Variometer). Sinken oder Steigen wird bei den meisten Geräten noch zusätzlich durch ein akkustisches Signal, meistens für Steigen eine Folge von Pieptönen oder Sinken durch einen Dauerton angezeigt. Im Höhenmesser befindet sich zusätzlich noch eine Anzeige für die Temperatur in der Hülle. Die Anzeige ist in der Regel mit einem Kabel mit einem Temperaturfühler im Top der Hülle verbunden. Allerdings gibt es heute schon Messgeräte, die die Temperatur mittels Funk auf die Anzeige übertragen oder per Infrarotfühler messen.

Die normale Betriebstemperatur liegt in einem Bereich je nach Zuladung, zwischen 80 und 100° Celsius und sollte eine Temperatur von 110° nicht übersteigen. Durch Einbringen eines speziellen Stoffes (Hyperlast) im oberen Bereich der Hülle, sind Betriebstemperaturen bis zu 160° möglich.
Der Höhenmesser dient zur Feststellung der Höhe während der Ballonfahrt. Dieser wird festgestellt aufgrund des herrschenden Luftdrucks der am Gerät vor Antritt der Fahrt am Gerät eingestellt wird. Da sich der Luftdruck während einer Ballonfahrt evtl. verändern kann ist u.U. sinnvoll sich die neuesten Daten von der nächstgelegen Flugsicherungsstelle geben zu lassen.

Der Ventilator hat den Ballon gefüllt, jetzt kann der Pilot heizen ... (Foto: FunFly)

Zur Ausrüstung des Ballons gehört noch ein Gebläse (Ventilator), mit ihm wird die liegende Hülle kalt angeblasen sodas der Pilot nach einer gewissen Füllung der Hülle, diese dann mit dem Brenner auf die endgültige Größe befeuern kann.

Während des Füllvorganges ist der gesamte Ballon mit einer Sicherheitsleine (Quick Release) am Zugfahrzeug besfestigt.

Das s.g. ‘Quick Release’ verfügt noch über eine zusätzliche Sicherung, die erst entfernt werden muss bevor es am Ballon gelöst wird. Für Beides ist alleine der Pilot zuständig. 

GPS Geräte zeigen sehr schnell und sicher nach dem Start dem Ballonfahrer die Fahrtrichtung und die Geschwindigkeit an. Dies hilft ihm dann, seinen Rückholer richtig vorauszuschicken.

Rechts sehen Sie einen s.g. GPS Empfänger.

GPS, das Global Positioning System, ist ein Netzwerk von Satelliten, die es ermöglichen, überall auf der Welt mit einem geeigneten Empfänger seinen Standort auf wenige Meter genau zu ermitteln.

Mehr über GPS Geräte und Technik erfahren Sie auf www.garmin.de

 

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